1 x 2 Karte für BORIS GODUNOW - Stadttheater Klgft am 2.3.

Libretto und Musik von Modest Mussorgsky
Musikalische Leitung - Peter Marschik
Regie - Andreas Baesler
Chor, Extrachor und Kinderchor des Stadttheaters Klagenfurt
Kärntner Sinfonieorchester
Inhalt: Während der Regierung des schwachsinnigen Zaren
Feodor I., einem Sohn Iwan des Schrecklichen, war dessen Schwager
Boris Godunow der eigentliche Herrscher Russlands.
1591 wurde der neunjährige Zarewitsch Dimitrij – ein weiterer
Sohn Iwans – mit durchschnittener Kehle im Hof des Klosters
Uglitsch aufgefunden. Die Volksstimme beschuldigte Boris, welcher
nach dem Tode des kinderlosen Feodors 1598 nun selbst Zar wurde,
des Verbrechens. Nach kurzer, unglücklicher Regierungszeit
verfiel er dem Wahnsinn und starb in genau jenem Augenblick, in
welchem sich das von Hunger und Seuchen gequälte Volk erhob und mit
dem entlaufenen Mönch Grigorij Otrepjew einen Usurpator auf den
Thron setzte, der sich für den durch ein Wunder am Leben
gebliebenen Dimitrij ausgab.
Dieses gewaltige Geschichtsdrama, vor allem aber das
Geheimnis um den falschen Dimitrij, hat viele Dichter und
Komponisten zur Gestaltung angeregt. Bevor Alexander Puschkin 1830
seine Dramatische Chronik vom Zaren Boris und Grischka Otrepjew
veröffentlichte, hatten bereits Friedrich Schiller und Friedrich
Hebbel das Thema aufgegriffen. 1868 fing auch Modest Mussorgsky
Feuer. Seine Oper Boris Godunow wurde im Februar 1874 in St.
Petersburg uraufgeführt und spaltete die Zuhörer in zwei Lager.
Während das Publikum einhellig begeistert war, verriss die Kritik
das Stück erbarmungslos, was den Erfolg des "Musikalischen
Volksdramas“, wie es Mussorgsky nannte, allerdings nicht
beeinträchtigen konnte.
Die Musik mit ihren klanglichen Härten und aggressiven
Rhythmen kündet von der außergewöhnlichen Begabung des
Autodidakten Mussorgsky. Im Glanz der Zarenzeit musste die Oper wie
ein revolutionäres Fanal wirken. So versuchte der Komponist Nikolai
Rimski-Korsakow nach Mussorgskys Tod, dessen eigensinnige Partitur
im Sinne schulmäßig einwandfreier Harmonik und Satzlehre radikal zu
glätten. Das Stadttheater Klagenfurt spielt Boris Godunow in der
originalen Instrumentierung, die in dem tief empfundenen,
psychologischen Realismus Mussorgskys wurzelt.
Aufführungstermine: 5., 13., 19. Februar | 2. März
Stadttheater Klagenfurt
9020 Klagenfurt, Theaterplatz 4
www.stadttheater-klagenfurt.at
Karten unter Tel.: 0463/54064,
per E-Mail: kartenkasse@stadttheater-klagenfurt.at
oder online unter https://tickets.stadttheater-klagenfurt.at
Quelle: Stadttheater Klagenfurt
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