Urlaubstraum(a): So wollen Sie nie wieder nach Hause kommen

Einbrecher bei der Arbeit, Fensterbohrer öffnen lautlos praktisch jedes Fenster, Bohrblocker Classic verdeckt eingebaut in einem neuen Fenster, Bohrblocker Rapid auf einem bestehenden Fenster nachgerüstet

Der langersehnte Sommerurlaub steht vor der Tür. In Gedanken liegt man vielleicht schon an der Sonne oder man fragt sich, ob bei der Übergabe an der Arbeit etwas untergegangen ist. Das Urlaubswetter wird geprüft und die passende Garderobe eingepackt.

Etwas vom wichtigsten fehlt aber oft auf dieser Checkliste:
das Haus oder die Wohnung fit für den Urlaub zu machen. Denn Urlaubszeit ist Einbruchszeit. Und wer grundlegende Verhaltensregeln missachtet, dem bleibt vom Urlaubstraum womöglich nur das Trauma danach in Erinnerung.

Die Reisestrapazen auf dem Weg in den Urlaub nehmen Herr und Frau Österreicher gerne in Kauf. Weder die Wartezeit beim Check-in noch der lange Flug können einem die Vorfreude nehmen. Anders auf der Rückreise: ein Berg Wäsche, Hunderte von Emails oder die anstehende Kreditkartenrechnung lassen keine Glücksgefühle mehr zu. Doch etwas vermag die Stimmung dann erst recht trüben:
Wenn man feststellt, dass Haus oder Wohnung von Einbrechern heimgesucht und alles auf den Kopf gestellt worden ist. Nun heißt es, der Polizei anrufen, fehlende Gegenstände identifizieren, Schaden der Versicherung melden, aufräumen und nebenbei den Schock verarbeiten. Das braune Mittelmeergrinsen ist längst einer bleichen Schockstarre gewichen.

Trotzdem ignorieren Urlaubsreisende regelmäßig elementarste Verhaltensregeln zum Thema Einbruchschutz. Es scheint fast so, als ob gewisse Leute die größte Spannung bei der Rückkehr erwarten. Wem der Urlaubsflirt und der Adrenalinkick beim Tauchen oder Kitesurfen nicht genügt, der sollte folgende Tipps befolgen:

Verhaltenstipps für Urlaubsreisende

Inklusive Garantie für eine unvergessliche Rückkehr

Regel 1: Lassen Sie Haus oder Wohnung verlassen wirken Einbrecher sollen sofort merken, dass ein Haus verlassen und die Bewohner für längere Zeit abwesend sind. Auf keinen Fall die Postzustellung unterbrechen, denn ein voller Briefkasten gibt dem Einbrecher von Beginn weg ein sicheres Gefühl. Wenn Sie Rollläden und Jalousien schließen, kann der Einbrecher von Nachbarn unbemerkt Ihre Schränke durchwühlen. Vermeiden Sie Schaltuhren, die im zufälligen Rhythmus Licht und Fernseher steuern. Ein Zettel an der Haustüre, der über das Datum Ihrer Rückkehr informiert, ist Gold wert. Und nicht vergessen: "Warnung vor dem Hunde“-Schilder gehören in den Ferien abmontiert.

Regel 2: Deponieren Sie einen Hausschlüssel
Stellen Sie für Einbrecher einen einfachen Zugang zum Haus sicher. Das Deponieren eines Schlüssels unter der Fußmatte oder dem Blumentopf daneben ist nie falsch. Es empfiehlt sich jedoch nicht, Haus- oder Balkontüren unverriegelt zu lassen. Sonst könnte man denken, dass es bei Ihnen nichts zu holen gibt.

Regel 3: Lassen Sie die Nachbarn über Ihre Urlaubspläne im Dunkeln Informieren Sie Nachbarn auf keinen Fall über Ihre Abwesenheit. Im schlimmsten Fall schauen diese zum Rechten, wenn sich während Ihrer Abwesenheit etwas tut in Ihrem Haus.

Regel 4: Schließen Sie Wertsachen nicht weg
Holen Sie Ihre wertvollsten Gegenstände aus dem Banktresor und verteilen Sie
diese im Haus, damit der Einbrecher immer mal wieder über ein Beutestück
stolpert. So halten Sie ihn bei Laune und können den Schaden optimieren.

Regel 5: Verzichten Sie auf Maßnahmen zum Einbruchschutz
Stoßen Einbrecher bei der Arbeit auf unerwarteten Widerstand bei Fenstern oder Türen, ziehen sie meist weiter zum Nachbarshaus. Wäre doch schade, wenn dieser nach dem Urlaub Spannenderes zu berichten hätte als Sie. Übrigens: Wenn bei Ihnen schon einmal eingebrochen worden ist, zählen Sie zu den Glücklichen: die Wahrscheinlichkeit, dass es Sie wieder trifft, liegt bei hohen 30 Prozent.

Regel 6: «Posten» Sie so oft wie möglich Urlaubsbilder auf Facebook & Co.
Freunde erst nach dem Urlaub mit schönen Strandfotos neidisch zu machen, funktioniert sowieso nicht (alle wissen, dass Sie längst wieder bei der Arbeit sind). Außerdem sind Urlaubsfotos in den sozialen Medien für den modernen Einbrecher ein unverzichtbares Mittel bei der Auswahl seiner Zielobjekte. Teilen Sie sofort mit, wenn Sie auf Sardinien in einer gemütlichen Trattoria zu Abend essen oder wenn sich Ihr Sohn zum ersten Mal die große Rutsche im Wasserpark hinunterstürzt. Damit bieten Sie auch den zu Hause gebliebenen Einbrechern Stressfreiheit und Entspannung.


Leider spiegeln diese ironisch gemeinten «Regeln» allzu oft das Verhalten von Urlaubsreisenden wieder, die keinen Gedanken daran verschwenden, was während dem Urlaub zu Hause geschehen könnte. «Wer sein Zuhause auf die Abwesenheit vorbereitet, erlebt bei der Rückkehr keine böse Überraschung» urteilt Einbruchschutzexperte August Scherrer und fügt hinzu: «Außerdem wird man so auch den Urlaub entspannter genießen». Diese Verhaltensregeln sollen also durchaus ernst genommen werden – wenn auch mit umgekehrten Vorzeichen (zu finden auf www.bohrblocker.at/sicherheitstipps).

Täter schlagen meist in Abwesenheit der Opfer zu – aber eben nur meist...
Die Polizei bestätigt immer wieder, dass Einbrecher in der Regel keine Konfrontation mit ihren Opfern suchen. Sie schlagen meist zu, wenn niemand zu Hause ist, beispielsweise in der Dämmerung, wenn die Bewohner noch unterwegs sind oder in der Urlaubszeit, wenn kaum Gefahr besteht, dass die Täter bei der Arbeit überrascht werden.

Doch auch diese Regel hat eine Ausnahme: Sogenannte «Fensterbohr-Einbrecher» steigen praktisch nur nachts in Häuser, wenn die Opfer zu Hause sind und schlafen. Ihre Beute: Handys, Uhren und Schmuck. Dinge also, die nur zu Hause sind, wenn es ihre Besitzer auch sind. Mit Hand- oder Akkubohrer macht der Täter ein kleines Loch und dreht den Griff mit einem gebogenen Metallstab. Der Einbruch ist lautlos und dauert keine dreißig Sekunden. Anschließend schleicht sich der Einbrecher bis zum Nachttisch, der nichtsahnenden Bewohner. Dies hinterlässt bei den Opfern deutlich tiefere Spuren als ein Einbruch, bei dem der Täter das Weite sucht, lange bevor man nach Hause kommt. Die letzte Fensterbohrer-Serie wurde vor wenigen Wochen aus Kärnten gemeldet.

Kaum ein Fenster bietet Schutz vor Fensterbohrern
Selbst moderne, einbruchhemmende Fenster schützen kaum vor der Fensterbohrmethode. Abschließbare Fenstergriffe versprechen in der Theorie Schutz. In der Praxis ist deren Wirkung jedoch meist begrenzt, wie Stefan Meder vom Landeskriminalamt Hamburg weiß: «Viele Bewohner vernachlässigen das Abschließen der Fenstergriffe. Die Täter nutzen dies aus».

Einbruchschutz «Made in Switzerland»
Mit dem Bohrblocker hat das Schweizer Startup Scherrer System GmbH erstmals eine äußerst effiziente Lösung gegen Fensterbohreinbrüche entwickelt. Eine Metallplatte aus widerstandsfähigem Manganstahl deckt den heiklen Bereich um den Fenstergriff ab und verhindert, dass der Fensterrahmen aufgebohrt werden kann. Der Bohrblocker ist ein äußerst einfacher Schutz, der den großen Vorteil hat, dass er ‒ wenn einmal montiert ‒ nicht jedes Mal neu aktiviert werden muss. Fenster können von den Bewohnern in wenigen Minuten mit dem Bohrblocker nachgerüstet werden (UVP: EUR 89.90). Bei neuen Fenstern kann der Bohrblocker unsichtbar in die Fensterkonstruktion integriert werden. Er ist erhältlich bei 75 Fensterbauern und Sicherheitsfirmen sowie im Onlineshop www.bohrblocker.at

Bestellung und weitere Informationen: www.bohrblocker.at

Weiterempfehlen Drucken Quelle: Scherrer System GmbH; Bild: ©bohrblocker.at

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