So putzt, wäscht und kocht Österreich

Haushaltsspass

Die MediaMarkt Haushalts-Umfrage - Das Haushalts-Geständnis der Österreicher
"Das bisschen Haushalt, macht sich von allein, sagt mein Mann. Das bisschen Haushalt kann so schlimm nicht sein“, hieß es 1977 im Hit von Johanna von Koczian. Wie schaut es vierzig Jahre später bei den Österreichern zu Hause aus?

-) Der Haushalt sorgt für jede Menge Konfliktpotential, denn jeder Zweite diskutiert mit dem Partner über die Hausarbeit
-) Kochen, Einkaufen und Backen sind die beliebtesten Hausarbeiten
-) Auf Bügeln, Fensterputzen und Geschirr per Hand spülen würden die Österreicher gerne verzichten
-) Rund jeder Achte saugt täglich, ebenso viele waschen täglich
-) Selbst gekocht liegt im Trend – Drei Viertel schwingen daheim den Kochlöffel

MediaMarkt hat in einer Umfrage erhoben, wer sich im Haushalt worum kümmert, und die Österreicherinnen und Österreicher gefragt, welche Hausarbeiten ihnen besonders am Herzen liegen und welche Tätigkeiten sie meiden. Die repräsentative Umfrage* wurden von Marketagent.com umgesetzt.

"Die Hausarbeit beansprucht unweigerlich einen gewissen Anteil unserer Freizeit. Für die einen ist sie Entspannung, für andere eher eine lästige Notwendigkeit. Zusätzlich sorgt sie immer wieder für Diskussionsstoff. Wie genau die Österreicher zur Arbeit im Haushalt stehen, zeigt unsere aktuelle Studie“, so Wolfgang Goger, Vertriebsleiter von MediaMarkt Österreich. "Was auch feststeht: Wir bieten eine riesen Auswahl an Produkten, die die Arbeit in den eigenen vier Wänden massiv erleichtern und den Aufwand entweder verkleinern oder den Spaß sogar noch vergrößern.“

Spaß-Faktor Hausarbeit
Laut Studie fühlen sich die Österreicherinnen und Österreicher bei der Hausarbeit wohl, denn sieben von zehn Personen geben an, dass ihnen Hausarbeit Spaß macht oder sie der Hausarbeit neutral gegenüberstehen.

Jede(r) Zwölfte diskutiert mit der (Schwieger-)Mutter
Das Thema Hausarbeit bietet jedoch jede Menge Gesprächsstoff bzw. Konfliktpotential: Jeder Zweite diskutiert mit dem Partner oder der Partnerin über den Haushalt. Knapp jeder fünfte Elternteil debattiert mit den Kindern über anstehende Hausarbeiten. Und jede/r Zwölfte fachsimpelt mit der Mutter oder Schwiegermutter zu Hausarbeitsthemen.

Die Aspekte von unerledigten Arbeiten im Haushalt (54%), Diskussionen, wer welche Tätigkeit ausführen soll (47%), und der Zeitfaktor, wann die Tätigkeiten zu erledigen sind (32%), bieten am häufigsten Grund zur Auseinandersetzung.

Egal ob am Land oder in der Stadt, die Hausarbeit bietet genug Diskussionsstoff. Personen aus dem ländlichen Bereich diskutieren am meisten über unerledigte Hausarbeiten (59%). In Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern wird hingegen am häufigsten darüber debattiert, wer welche Tätigkeit übernehmen soll (58%).

Top oder Flop: Die beliebtesten und unbeliebtesten Hausarbeiten der Österreicher
Unter den Spitzenreitern der beliebtesten Arbeiten im Haushalt finden sich Kochen bzw. Mahlzeiten zubereiten (36%), Einkaufen gehen (31%) und Backen (29%), dicht gefolgt von
Pflanzen gießen (22%), Rasenmähen (15%), Wäsche waschen (15%), Bettwäsche frisch überziehen (14%) und Geschirrspüler ein- bzw. ausräumen (13%).
Die Liste der Flop-Hausarbeiten wird angeführt von Bügeltätigkeiten (33%). Danach folgen Fenster putzen (24%), per Hand Geschirrspülen (22%), WC putzen (21%), Boden aufwischen (15%) und Staubwischen (15%).

Duftende Backware und Bettwäsche lassen Frauenherzen höherschlagen
Vier von zehn Frauen widmen sich gerne dem Backen, während sich nur rund jeder siebte Mann dafür begeistern kann. Auch wenn es um frisch duftende Bettwäsche geht, haben die Frauen die Nase vorne: Während 19% der weiblichen Befragten angeben, besonders gerne ihre Bettwäsche frisch zu überziehen, teilen diese Meinung nur 9% der Männer. Anders sieht die Sache aus, wenn es darum geht, den unliebsamen Mistkübel zu leeren: Während gerade einmal 6% der Frauen angeben, den Mistkübel gerne zu leeren, übernehmen 14% der Männer gerne diese Aufgabe.

Sieben von zehn Personen kochen selbst
Selbst gekocht schmeckt es den Österreichern anscheinend am besten, denn rund drei Viertel der Befragten kochen selbst. Neun von zehn befragten Frauen geben an, dass sie diejenigen sind, die im Haushalt "den Kochlöffel schwingen“. Doch auch sechs von zehn der befragten Männer geben an, selbst zu kochen. Ein Drittel der 18- bis 29-Jährigen lässt sich von den Eltern mit Mahlzeiten verwöhnen und knapp ein Zehntel der 40- bis 49-Jährigen überlässt das Kochen wiederum auch gerne den Kindern.

Für die Zubereitung von Mahlzeiten werfen die Österreicher am häufigsten den Herd an (97%). Das Backrohr rangiert auf Platz zwei (89%), dicht gefolgt von der Mikrowelle (63%) sowie dem Toaster, Sandwich-Maker oder Plattengrill (61%).

Die Österreicher mögen es sauber
Denn neun von zehn Befragten geben an, dass sie zumindest einmal pro Woche staubsaugen. Davon zücken rund 13% sogar täglich, 13% vier bis sechs Mal pro Woche und 30% zwei bis drei Mal pro Woche ihren Staubsauger.

Die Waschmaschine läuft 2 bis 3 Mal pro Woche
Beim Wäschewaschen lassen sich die Österreicher nicht lumpen: Mehr als 70% der Österreicher waschen zwei bis drei Mal pro Woche ihre Wäsche. Davon sind 12% besonders gründlich und nutzen die Waschmaschine sogar täglich. Dieses Waschverhalten findet man vor allem in Familien-Haushalten: Hier schaltet ein Viertel täglich die Waschmaschine ein. In Haushalten ohne Kind(er) wird nur in rund 4% der Fälle täglich der Startknopf der Waschmaschine betätigt.

Weiterempfehlen Drucken Quelle: Media Markt; Foto: stocksy_NasosZovoilis
Links: www.mediamarkt.at; mediamag.mediamarkt.at; www.facebook.com www.youtube.com

6 Kommentar(e)

nassersepperl, 27.03.2017 16:20

Hausarbeit

Also das Lied von 1977 hat heute noch mehr Bedeutung gewonnen.
Ehrlich, was ist schon viel zu tun im Haushalt? Für alles gibt es schon mehr oder weniger gute Helferlein.
Früher, als die Wäsche noch von Hand aus gewaschen und gekocht wurde, da war es noch wirkliche Arbeit, aber heute ist das alles ein Kinderspiel.
Schaut euch nur um am Vormittag in den Lokalen, wer sitzt drinnen, Frauen mit KIndern und tratschen, während sich der Mann in der Arbeit voll verausgibt und vielleicht noch am Abend kochen soll, weil die Madame keine Zeit hatte.
So schaut es heutzutage aus. Die Frauen werden viel zu viel verwöhnt. Leider sind die heutigen Männer so blöd und lassen sich alles gefallen, der moderne Mann und so. Bei mir hat die Frau noch parieren müssen, sonst gab es kalt warm.
Alles wird halt immer schlechter.

2015, 27.03.2017 16:51

@nassersepperl

* Bei mir hat die Frau noch parieren müssen, sonst gab es kalt warm.*
Warst also kein "Simanderl"?

novecento, 27.03.2017 20:41

Top und Flophausarbeiten

An der Beliebtheit bzw. Unbeliebtheit diverser Hausarbeiten hat sich in den letzten 50 Jahren kaum etwas geändert. Dass trotz Automatisierung die Hausarbeit wesentlich weniger wurde, ist ein Märchen.
Sicher war das Wäschewaschen früher sehr beschwerlich. Deshalb wurde nur wöchentlich meist die U-Wäsche nur einmal wöchentlich gewechselt. Die Kinder trugen Schulkleidung, die geschont wurde. Die Freizeitkleidung durfte schmutziger sein.
Heute wird täglich Oberbekleidung und Unterwäsche gewechselt. Das gibt entsprechende Wäscheberge insbesondere bei Familien mit Kindern. Bettwäsche wird nicht zu Ostern und Weihnachten gewechselt sondern wöchentlich. Küchenwäsche kommt täglich frisch in Umlauf. Also, alles keine Arbeit, alles Gymnastik für die Hausfrau.
Dennoch hat jede Frau vollkommen Recht, wenn sie ihre Hausarbeit so organisiert, dass für ein Eigenleben viel Raum bleibt.

Grazzy, 27.03.2017 21:03

Hausarbeit

Wie man sie macht oder/und ob es viel oder wenig ist, bleibt jedem überlassen.

Ich finde auch jede Woche die Wäscheberge und Trockner und Waschmaschine, muss auch sauber gehalten werden. Der Haushalt, alles mit sauberer Wäsche versorgt, braucht Übersicht und Einteilung die sich nicht von Alleine macht.

Viele elektrische Helferlein müssen auch bedient werden, Jeder hat nicht Putzhilfe, wir machen fast alles selber, Kochen, Backen, Brot backen und Eis selber machen, Einkochen und Einfrieren usw. und wie ich die freie Zeit verbringe geht niemanden was an.
Ich bin zwar in Pension und froh manchmal wenn es Abend ist und RUHE ist.
Meine Arbeit wird von meiner Familie sehr geschätzt weil auch meine zwei Söhne selbst Haushalt machen mit Kochen, Backen usw. so können sie auch beurteilen was MAMA alles macht.
Früher gab es nicht so viele elektrische Helferlein wie heute, aber auch nicht soviel Wäsche und Kuchen , Einkochen und Einfrieren kam später und da musste die ganze Familie zusammen helfen, weil auch meine Mutter in Arbeit war und ich ebenso trotz der zwei Kinder.
Meine Mutter sagte immer: Geh zur Arbeit - dann hast Du eine Pension und du musst es dir nicht vorwerfen lassen von deinem Mann.
Da hatte sie Recht, ich hab auch eine Pension und kann meine Freizeit mir sogar selber bezahlen oder meinen Partner einladen.
Das ist doch was.....

Schoenbrunnerin, 27.03.2017 22:09

Haushalt

Jeder Mann sollte so viel verdienen, dass seine Frau zu hause bleiben kann und den Haushalt führen. Natürlich sollte ihr dabei eine Hilfe zur Verfügung stehen.

grilli, 31.03.2017 06:02

So putzt, wäscht und kocht Österreich!

...und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute!

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