"TAG GEGEN LÄRM" ist heute am 29. APRIL 2015

Lukas Schinko, Vorstandsvorsitzender von Neuroth und ausgebildeter Hörakustik-Meister

Wenn Lärm zum Gesundheitsrisiko wird
Straßenverkehr ist in Europa die Lärmquelle Nummer eins. Am "Internationalen Tag gegen Lärm", dem 29. April, soll das Bewusstsein dafür geschärft werden. Wie sich Lärm auf die Gesundheit auswirkt und wie man sein Gehör schützen kann - der Hörakustikspezialist Neuroth klärt auf.

Zuerst nervt der Verkehr - und dann der Nachbar. Denn nach dem Verkehrslärm (Autos, Züge und Flugzeuge) werden die Nachbarn in Österreich als störendste Lärmquelle im Alltag angeführt. Und wie eine Studie der Europäischen Umweltagentur (2014) zeigt, ist jeder vierte Europäer zu viel (schädlichem) Verkehrslärm ausgesetzt. Geschätzte 8 Millionen werden davon im Schlaf gestört.

Aber nicht nur auf der Straße, sondern auch im Beruf und in der Freizeit ist Lärm ein ständiger Begleiter - oft mit "lauten" Folgen für die Gesundheit. Auf dieses Thema wird weltweit am 29. April am "Internationalen Tag gegen Lärm"("International Noise Awareness Day"), der 1996 erstmals ins Leben gerufen wurde, aufmerksam gemacht. Als führendes Hörakustikunternehmen Österreichs setzt Neuroth nicht nur an diesem Tag auf Prävention und Aufklärung. Wie gefährlich Lärm im Alltag sein kann und wie man seine Ohren schützt - drei Fragen, drei Antworten:


1. Wie laut ist unser Alltag?
"Lärm ist in unserem Alltag allgegenwärtig. Deshalb nehmen wir oft gar nicht mehr bewusst wahr, dass ständige Lärmbelästigung unser Gehör auf Dauer gefährden kann. Das Thema verlagert sich vom Arbeitsplatz auch zunehmend in den privaten Bereich", sagt Hörakustik-Experte Lukas Schinko, der das Familienunternehmen Neuroth in vierter Familiengeneration leitet. Ein Discobesuch kann zum Beispiel so laut sein wie ein Düsenjäger - nämlich rund 120 Dezibel. (siehe Link zur Lärmtabelle unten)


2. Wie kann sich Lärm auf die Gesundheit auswirken?

Lärmschwerhörigkeit ist die zweithäufigste Art einer Hörminderung nach der Altersschwerhörigkeit. "Nicht nur die Ohren leiden unter Lärm, sondern der gesamte Körper", sagt Schinko. Laut Weltgesundheitsorganisation ist der Verkehrslärm nach der Luftverschmutzung der zweitgrößte gesundheitsschädigende Umgebungsfaktor. "Ab einer Lärmbelastung von rund 55 Dezibel fällt die Konzentration bereits immer schwerer. Ein Lärmpegel ab 85 Dezibel - zum Beispiel Straßenverkehr - wird bei längerer Belastung zum Gesundheitsrisiko", erklärt Schinko. Mögliche Folgen: u.a. erhöhter Stresspegel, Hörminderungen, Bluthochdruck, Schlafstörungen und erhöhtes Herzinfarktrisiko.


3. Wie kann man sich vor Lärm schützen?
Unsere Welt wird immer schneller, bunter und lauter. Deshalb wird es immer wichtiger, sich der täglichen Lärmbelastung bewusst zu werden und vorzusorgen. Man sollte dem Gehör regelmäßige Ruhepausen gönnen. "Für den Alltag gibt es verschiedene Gehörschutzlösungen, die individuell an das Ohr angepasst werden und die Ohren entlasten - egal, ob bei der Arbeit, beim Handwerken oder einem Konzert", sagt Schinko. Einmal im Jahr sollte man außerdem einen Hörtest bei einem HNO-Arzt oder Hörakustiker machen.

Nähere Infos zu den Themen Hören und Gehörschutz finden Sie unter:
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