Beschwerdeplattformen im Internet

Dieses Foto zeigt eine Frau beim telefonieren und Internet surfen.

Mehr als jede/r Zweite in Österreich besucht mehrmals im Monat oder öfter Bewertungsplattformen im Internet. Eine beachtliche Zahl. Und ein Beweis dafür, dass authentische Kundenerlebnisse für eine Vielzahl an Menschen interessant sind. Auch wenn deutlich mehr Menschen passiv konsumieren statt offensiv agieren – 80% sind LeserInnen, nicht Poster. Oft diskutiert auch die Frage: Wer glaubt eigentlich diesen Ergüssen? Mehr als die Hälfte der User, nur unter 5% halten sie für gar nicht glaubwürdig. Das ergab die Studie "Bewertungsplattformen am Prüfstand“ von WutundGut.

Empfehlungen, Warnungen, Live-Berichte und persönliche Erfahrungen sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken: 55,7% der befragten Österreicher geben an, mehrmals im Monat oder öfter Bewertungsplattformen im Internet zu besuchen. Dominiert wird das Feld von Bewertungsplattformen für "Produkte“ (63% Nutzung), "Hotel und Reise“ (53%, wobei hier gilt: je jünger desto häufiger genutzt) und an dritter Stelle fast gleich auf die Bereiche "Ärzte / Medizin“ (19% Nutzung) und "Restaurants / Nachtleben“ (18,5%).

"Wir kennen das Phänomen der vielfach höheren Passiv-Nutzung aus allen Social-Media-Bereichen, auch von unserer eigenen Plattform WutundGut, wo Service-Erlebnissen weit öfter gelesen als selbst verfasst werden“, erläutert Thomas Schwabl, Geschäftsführer von WutundGut. "Diese Zahl wollten wir quantifizieren.“ Die Studie ergab: 20% geben an, aktiv zu posten. 80% konsumieren passiv und lesen. Wen es noch konkreter interessiert: Im Mittelwert werden pro Monat 2 Beiträge selbst geschrieben und 15 gelesen.


Brennpunkt: Glaubwürdigkeit.
Zu einem häufig diskutierten Bereich bei Bewertungsplattformen zählt die Frage der Seriosität. Kann man sich auf die Bewertungen verlassen? Die Studie zeigt: Mehr als die Hälfte der Befragten hält die Plattformen für sehr oder eher glaubwürdig. Konkret: 52%
wobei hier das Alter klar durchschlägt: Sind es bei den Unter-40-Jährigen 57%, die diesen Plattformen trauen, so sind es bei den über 50-Jährigen nur mehr 45%.

Brennpunkt: Schmutzkübel.
Sensationslust und Freude am Schlechten werden auch immer wieder im Zusammenhang mit Bewertungsplattformen genannt. Zu Unrecht. Nicht jeder will sich nur an der "schlechten Nachrede“ ergötzen! Der Großteil der Befragten (75%) gibt an, positive und negative Beiträge gleichermaßen zu konsumieren. Der Rest (also rund 25%) haben leichte Präferenzen für das Positive (16%) oder das Negative (9%).

"Eine Erfahrung, die wir persönlich bestätigen können“, so Ulli Helm von WutundGut, "auch auf unserer Plattform wird über die Zeit zu fast 45% gelobt. Beispielsweise nette oder besonders hilfsbereite Mitarbeiter, Kulanz von Firmen oder ähnliches.“


Über WutundGut:
WutundGut ist eine dialogorientierte Schlichtungsstelle 2.0 für Service-Erlebnisse. Das Besondere an WutundGut? Es ist eine Plattform für Kritik und Lob. Fast 45% loben Erlebnisse auf der Site! Erste Firmenpartner dokumentieren bereits ihre Service-Orientierung, wie z.B. BAWAG PSK, Elektro haas, Teppich Rohani und andere.

Weiterempfehlen Drucken Quelle: WutundGut
Links: www.wutundgut.at

1 Kommentar(e)

mimi55, 24.03.2015 11:11

Beschwerdeplattform im Internet

Ich habe mich vor einiger Zeit bei einem Versandhaus, das eine Beschwerdeplattform führt, gemeldet, dass ich mit der Lieferverzögerung von einem Möbelstück nicht einverstanden bin.
Der ursprünglich angegebene Liefertermin war nämlich um 1 1/2 Monate früher angegeben.
Es war möglich, einen Konsens zu finden und somit habe ich bei den Lieferkosten einen niedrigeren Preis erhalten.

Bei Bewertungsplattformen im Internet bin ich skeptisch. Vor allem, was die Bewertung von Dienstleistungen und Hotels betrifft.

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