Energieausweis hilft Kosten senken

Ein Energieausweis ist ein Art Typenschein für Häuser. Er enthält verschiedene Angaben zum Energieverbrauch eines bestehenden oder geplanten Gebäudes. Der wichtigste Indikator ist dabei die Energiekennzahl. Sie gibt Auskunft über den spezifischen Heizwärmebedarf eines Hauses. Der Energieausweis soll helfen, den Energieverbrauch von Gebäuden auf ein notwendiges Maß zu reduzieren. Damit ist er ein wichtiger Teil der Bemühungen, den CO2-Ausstoß global zu senken.
Jeder, der einen Neubau, einen Um- oder Zubau oder ein größere
Sanierung plant, muss einen Energieausweis für das Projekt
vorlegen. Das Dokument ist Teil des behördlichen
Genehmigungsverfahrens. Auch die Höhe der Wohnbauförderung hängt
von der Energiekennzahl ab. Wer eine Immobilie verkaufen,
verpachten oder vermieten möchte, muss dem Käufer, Pächter oder
Mieter ebenfalls einen Energieausweis vorlegen.
Wie komme ich zu einem Energieausweis? In manchen Bundesländern
stellen hauptsächlich Architekten, Planungsbüros und Bauunternehmen
Energieausweise aus. Die Kosten variieren stark und sind von der
Art des Bauvorhabens und der Größe des Gebäudes abhängig.
Foto: villakunterbunthallau/flickr.com
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Quelle: ak/hma











