"Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul“

"Einem geschenkten Gaul, schaut man nicht ins Maul“ heißt ein altes Sprichwort. Doch wer das nicht tut, kann böse Überraschungen erleben. Dies gilt insbesondere dann, wenn ihnen ganz unerwartet Gewinne oder Geschenke ins Haus "flattern“. Bewahren Sie kühlen Kopf, wenn Sie überraschend darüber informiert werden! Telefon und Internet werden von unzähligen unseriösen Firmen genützt um Gutgläubige über den Tisch zu ziehen, wie aktuelle Fälle aus der Konsumentenberatung zeigen.
Eine Frau bekam zum neuen Auto als Präsent ein Handy geschenkt.
Freudig nahm sie die Sim-Karte aus dem alten Handy, schob sie ins
supermoderne neue Gerät und begann zu telefonieren. Die böse
Überraschung kam mit der nächsten Rechnung – mehr als 200
Euro sollte sie für Internet-Verbindungen bezahlen, weil das Handy
so eingestellt war, dass es sich regelmäßig automatisch ins
Internet eingewählt hat. Ihr Telefonbetreiber war zu keiner
Kulanz-Lösung bereit. Schließlich habe sie das Handy nicht im Shop
gekauft und sei auch nicht falsch beraten worden. Sie hätte sich
selbst darum kümmern müssen, welche Funktionen bei dem Handy
aktiviert waren, hieß es.
Wer kennt das nicht, da flattert einem plötzlich ein Reisegewinn
ins Haus. So ging es auch Herrn – nennen wir ihn Peter -. Er
erhielt eine E-Mail mit der Nachricht, er habe eine Türkei-Reise
gewonnen. Flug, Transfer und Hotelaufenthalt samt Frühstück seien
für ihn gratis, hieß es. Statt den Wisch in den Mistkübel zu
schmeißen, wollte sich der Mann dieses Angebot nicht entgehen
lassen. Er wählte einen Reisetermin und schickte die Buchung ab.
Erst am darauf folgenden Wochenende fand er im Internet zufällig
Berichte über derartige Gewinnreisen. Von enormen Zusatzkosten war
da die Rede. Er las die Gewinn-Nachricht diesmal genau durch, nahm
den Kugelschreiber zur Hand und begann zu rechnen. Knapp 500 Euro
würde ihn die "Gewinn-Reise“ kosten, stellte er fest, nachdem
er die verschiedensten Gebühren, die Kosten für die Verpflegung und
das Ausflugspaket zusammengerechnet hatte. Als er stornieren
wollte, wies die Firma darauf hin, dass die Stornokosten vom Wert
der Reise zu bezahlen wären
Nur zwei Fälle von Hunderten: Fazit: Bewahren Sie kühlen Kopf, wenn
Sie überraschend über Gewinne oder Geschenke informiert werden!
Denken Sie immer daran: Niemand hat etwas zu verschenken. Sind Sie
bereits in die Falle getappt, wenden Sie sich an die
Konsumentenberatung. Dort kennt man die meisten Tricks und sagt
Ihnen, wie Sie sich gegen unseriöse Firmen wehren können!
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Quelle: ak/hma












gwandlaus schrieb vor 535 Tag(en) 4 Stunde(n) 20 Minute(n)
gewinne
ich bekam vor vielen jahren, als das internet für solche dubiosen geschäfte noch nicht aktuell war, laufend und immer mehr werdende "gewinne" per post zugeschickt. bis zu 3 stück pro woche. ich habe sie alle ohne auch nur einen punkt irgendwohin zu schreiben, den absendern zurückgeschickt. hoffentlich haben das viele getan, damit diese "firmen" im eigenen mist ersticken.